Montag, 18. Februar 2008

Des Rätsels Lösung und big good News

Gestern hatte der Pantenonkel der Junx einen runden Geburtstag - er wurde g'scheit, wie die Schwaben sagen. Und wie feiert ein seit Jahrzehnten von chronischer Arabitis infizierter Festochse? Natürlich mit einem Besuch bei seiner kleinen Prinzessin. Bildbericht folgt, sobald alles bearbeitet ist. Jetzt erst Mal die Neuigkeiten von den Junx.

Paulchens Doing

Schon bevor er zu uns kam, wurde mir berichtet, dass Paulchen sich 'gerne' den Kopf anschlägt. So ganz hat mich das Thema nicht in Ruhe gelassen, an den Augen konnte es laut Tierarzt nicht liegen. Inzwischen haben wir des Rätsels Lösung. Pferde haben am Kopf Tasthaare, die sie vor Hindernissen warnen. Paulchen fehlen diese Tasthaare im oberen Kopfbereich. Vermutlich hat er sie beim Unfall verloren.

Wir wissen nicht, ob sie nachwachsen werden, aber laut Erfahrung gewöhnen sich die Tiere mit der Zeit auch an fehlende Tasthaare.

Exklusivbericht der Klinikredaktion

Wir wussten ja bereits, dass die Junx gemeinsam auf die Koppel gehen. Die Chefin-Betreuerin der Junx vor Ort hat uns berichtet, wie das ablief. Die Koppel hat ein leichtes Gefälle, unten liegen runde Heuballen. Die beiden entfernten sich im vorsichtigen Schritt - Stephan immer einen halben Kopf voraus, Paulchen ganz nah an seiner Seite. Als sie die Heuballen sehen, stürmen sie zurück und springen beinahe in die Arme ihrer Betreuerin.

Die nächste Runde geht schon flotter und ein paar Schritte näher an die Heuballen, dann traben sie zur Sicherheit noch einmal zurück. So geht das ca. fünf Runden, bis sie die Koppel für sicher befinden und die Betreuerin gehen darf.

Wenn man sie holen will, reicht ein Ruf und sie kommen angaloppiert. Brave Junx - andere Kameraden spielen gerne Fangen mit den Menschen.

Und die allerschönste Nachricht: Paulchen tigert auf der Koppel nicht - trotz Ortswechsel.

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