Montag, 11. Februar 2008

Was sich liebt...

Samstag hat uns Petrus mit feinstem Wetter versorgt - zum Dank haben wir viele Bilder gemacht. Mal sehen, ob ich die alle hier sortiert bekomme - das Vorschaufenster ist sehr klein.














Das Begrüßungskomittee von links:
- der Platzhirsch
- Paulchen
- Stephan

Yep, Paulchen steht neben dem Platzhirsch, der bei meinem letzten Besuch empört quietschte und stampfte, weil der Paul (nicht unserer) ihn immer provozierte.

Sag mal Paulchen, geht das gut?

"Der ist gaaanz nett, schaut nur her."

Äh - Paulchen - das mag der nicht besonders. Und er ist viel größer und kräftiger als Du.



Paulchen!!!

"Huch, der ist heute aber schlecht drauf.


"Versteck ich mich wohl besser bei Stephan."

"Der lässt sich nicht so schnell ärgern."

Die beiden sind in der Tat ganz friedlich. Ich lege die Kamera weg und begrüße Paulchen, während Lara sich mit Stephan be- schäftigt. Sie haben in uns natürlich sofort ihre Stamm- Karotten- lieferanten erkannt. Irrtum, heute haben wir keine dabei. Nicht mal Äpfel. "Na denn - lassen wir uns halt kraulen."

Paulchen ist heute besonders ruhig und zugewandt - Lara kommt rüber, um auch ihn zu streicheln. Fehler, gaaanz großer Fehler.


Stephan dreht sich schneller um, als Paulchen, Lara und ich gucken können und zapp - beißt Paulchen in die Flanke.





Das muss natürlich aus- diskutiert werden.









Bald ist wieder Ruhe im Karton und Stephan verspricht Besserung. Unter der Bedingung, dass Lara sich um ihn und nicht um Paulchen kümmert.

Im Hintergrund ist der junge Riesen- hengst, der letztes Mal die Wände rauf- krabbeln wollte. Er ist wirklich doppelt so hoch wie Stephan. Oder fast?

Er wird heute abgeholt, aber dazu später.

Wir verzichten heute auch darauf, die Junx in der Halle zu sehen. Wenn sie verstehen, dass wir nicht die Karotten-Lieferanten sind, werden sie sonst noch auf die Idee kommen, unsere Besuche seien immer mit Halle verbunden.


Heute wollen wir einfach in Ruhe mit ihnen die Sonne genießen.

Wären doch bloß die Stangen nicht immer im Weg. Dazu gibt es auch Neuigkeiten - die Junx haben zwischenzeitlich das nächste Etappenziel erreicht. Sie laufen zusammen frei in der Halle, problemlos.




Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, dürfen sie zusammen auf die Koppel - das Wetter scheint uns gesonnen zu sein. Am Sonntag war es so weit, laut Buschtrommel verlief alles wunderbar.































Stephan hat es geschafft. Endlich hat Lara kapiert, dass er sein Tannenüberbleibsel vermisst, das er beim Spielen aus dem Paddock geworfen hatte. Sie schiebt es ihm wieder hin und...

...er zeigt ihr, dass er eigentlich ein kleiner Hund ist.


































Wir setzen uns in die Sonne und schauen den Junx einfach zu. Die beiden machen ein Schläfchen in der Sonne, ab und zu schielen sie zu uns rüber.




Ein seltenes Bild von Paulchens Schokoladenseite.

Lara hat versucht, ihn von Stephan wegzulocken, aber außer einem kurzen Blick ist da nichts zu machen.




























Was schaut Stephan so gebannt an?

Lara ist müde und hat sich auf den Boden gelegt.

Sowas ist ihm wohl noch nie vorgekommen.














































Jetzt wird der junge Riesenhengst abgeholt und sein Flüsterer ist nicht da. Lara hat den Knaben nicht in Aktion erlebt, deshalb findet sie meinen Vorschlag albern, in den Stall zu gehen.



































































Die Junx finden die Verladeaktion auch spannend und ich erwische noch einmal Paulchens Schokoladenseite.

Da ist zwar auch eine Narbe, aber nicht so heftig wie die Wunde über dem Auge.













Was da zu sehen ist, findet ständig statt. Stephan will nicht zwicken, er rubbelt seine Nase an Paulchens Hals.


































Stephan ist der Vorbote des modernen Arabers - seine Blesse gibt ihm im Profil das Seepferdchen-Köpfchen, auf das man heutzutage mit dollsten Inzest-Rezepten hinzüchtet.


Der Fernsehturm-Hengst ist verladen, aber der Hänger steht noch da. In solchen Fällen rücken die Junx zusammen.






























Hach ja - die Sonne macht müde.

Die Zähne sind übrigens frisch gerichtet.


"Hm, der Fernsehturm ist abgefahren, die Nicht-Karottenlieferanten sitzen in der Sonne und wenn ich nicht gleich was unternehme, schlafe ich ein. Mal sehen, ob Stephan Lust auf eine Diskussion hat."






































Nö - mag der gar nicht. Der wird ja richtig zum Hengst...


















... bis Lara ihn ruft.























































Man achte auf die Zunge.



















Von unten fotografiert wirkt er richtig groß - grmpf, dass immer dieses Tannenüberbleibsel im Weg sein muss.






























Da Lara vernünftigerweise in Deckung geht, wenn Stephan sein großes Überbleibsel durch die Luft rüttelt, kommt er jetzt mit dem kleinen Fitzel an.

Dieses Mal kann ich bei ihm punkten, denn ich hebe es ihm auf, wenn er es fallen lässt. Dann nimmt er einen Zipfel und rüttelt und schüttelt, bis ich loslasse. Kaum losgelassen, lässt er es fallen und schaut mich erwartungsvoll an. Also hebe ich es auf, und das Spiel geht von Neuem los. Damit er nicht meint, er sei hier der Stärkere, ziehe ich es im gelegentlich aus dem Mund. Dann schaut er verdutzt. Er ist eben doch ein verzauberter Hund. Das muss ich Lara sagen.

Denn die hat sich gestern in einen Tierheimhund im Fernsehen verliebt. Er ist 8 Jahre alt, also ungefähr so wie die Junx. Und schon kastriert. Jetzt hat sie eine Email an das Tierheim geschrieben, ob dieses knuffige Männlein sich mit Pferden versteht.


Tschüss Ihr Beiden!

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