Letzten Sonntag habe ich wieder Bilder gemacht, leider kann man mit den Webfarben nicht zeigen, dass Paulchens Fell strahlt wie Kupfer. Hier unser Empfangskomitee.
Wie üblich Stephan einseitg paniert. Die beiden sind vertrauter mit Menschen - bei Paulchen muss man jetzt aufpassen, dass er nicht anfängt zu schnappen. Sogar in unserer gewohnten Aufteilung - Lara bei Stephan, ich bei Paulchen - muss er immer wieder kontrollieren, ob Lara da drüben nicht etwa heimlich ein Leckerli austeilt. Dabei ist Stephan nach wie vor nicht mit so was zu bestechen.
Wenn ich die Kamera nehme, fragt sich Paulchen, ob beim Klicken aus dem großen Loch vorne nicht doch etwas Fressbares herauskommt. Wer sagte einmal, Paulchen sei nicht hübsch?

Man muss nur richtig hinschauen.



Wir erfahren, dass mit den Beiden in Zukunft nur eines nicht möglich sein wird: sie zu trennen. Was aber nicht bedeutet, dass unser Doppelpack für einen alleine leicht zu handeln ist. Stephan kann es überhaupt nicht ab, wenn Paulchen sich Lara annähert.
Und unser sonst so leicht zu vertreibendes Paulchen lässt sich nicht beirren. Die beiden schnappen und diskutieren um Lara. Nur beim Klicken der Kamera schaut Paulchen, ob nicht doch...


Als Lara sich um Paulchen kümmert, verdrückt sich unser Stephan in den Stall.


Wir dann auch, denn obwohl die Sonne scheint, ist der Wind eiskalt. Neben Paulchen steht eine Stute, bisher war ihre Paddock-Tür geschlossen. Jetzt darf sie auf den Paddock, was sofort Stephans Interesse weckt.


Was macht er denn da?

Sieht aus, als ob das Mädel einen Verehrer hat. Einen sehr stillen, der wie eine Statue dasteht und sie bewundert.

Während Paulchen not amused ist ...

verehrt Stephan in aller Stille...

und träumt von vergangenen Zeiten.

Paulchen traut sich nicht aus seiner Box.
Unser Held ist überhaupt nicht charmant. Aber ein neues Pferd ist ein neues Pferd und wer so ängstlich auf jede Veränderung reagiert, muss den starken Max spielen. Jetzt hat die auch noch an seinem Spielball geknabbert!


Ob Paulchen heute noch einmal rauskommen wird? Das Mädel wird längst vom Herrn auf ihrer anderen Seite durch den Paddock gejagt, Paulchen droht und keiner beachtet ihn.

Stephan hat aufgehört zu träumen.








So geht das nicht weiter. Stephan und Lara schmusen, die Stute beachtet ihn nicht und er will unbedingt schauen, was da hinten abgeht. Da ist nämlich eine Motorsäge zu Gange, das bedeutet Tannenbaum. Den will er nicht verpassen. Paulchen fasst sich nach ausgiebigen Drohgebärden ein Herz und rennt in den Paddock. Dabei achtet er so auf die eingeschüchterte Stute, dass Stephan ihn erwischt.
Geschafft und tatsächlich, es gibt bald Tannenbäumchen.





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Die Stute hatte seine Tanne geklaut, daraufhin hat er Stephans geklaut, der noch mit Lara beschäftigt war. Vor Triumph hat er die Tanne so wild geschüttelt, dass sie - doing - ihm gegen den Kopf geknallt ist. Jetzt ist das Mädel hinter der Türe verstaut und Paulchen fühlt sich als Held des Tages.
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