Mittwoch, 16. April 2008

Er liest mir die Wünsche von den Augen ab

Gestern war ich auf Ausflug und habe entschieden, dass Frisco im Stall bleibt. Er muss gemeint haben, dass ich böse auf ihn bin, denn jetzt ist er so bemüht wie nie zuvor.

Beim Abendspaziergang weicht er keine zwei Meter von meiner Seite, beim Füttern bleibt er brav auf Abstand sitzen, und größte Überraschung: heute morgen liegt er auf dem Boden vor dem Bett. Als der Wecker klingelt, kämpft er schwer mit sich, nicht doch meine Zehen oder meinen Bauchnabel abzulecken. Aber er hält durch. Als ich duschen gehe, läuft er von selbst die Treppe rauf. Beim Straße überqueren setzt er sich hin und wartet, bis ich Signal gebe, dass wir gehen können. Und keinerlei Diskussionen mehr, wenn wir in's Auto steigen.

Wenn das so weiter geht, werde ich noch zur Prinzessin auf der Erbse. Denn Frisco hat ernst zu nehmende Konkurrenz.

Und jetzt zu den Junx. Paulchen entwickelt zunehmend Selbstbewusstsein gegenüber Stephan und Fandango. Seinen Boxen-Nachbar, den Fandango anfangs so verehrte, ignoriert er eher. Der Boxennachbar vermisst Fandango und hat gestern beim Vorbeilaufen die Nase zu seinem Futterloch in die Box gestreckt. Fandango war so überrascht, dass wir nicht wissen, was er eigentlich davon hält.

Stephans Hufe werden laut Hufschmid diagonal unterschiedlich abgenutzt, er muss in acht Wochen wieder gemacht werden. Und Fandango muss geimpft werden. Entwurmt wurden alle drei letzte Woche. Ich muss jetzt in ein bekanntes Pferdesporthaus und Schabrake, Longiergurt sowie Huffett besorgen. Drei Gegenstände zurück bringen, weil zu klein und zu groß... Ein Fremdwörterlexikon wäre gut und ich gehe da bald nicht mehr alleine hin!

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